Wandern zwischen den Äpfeln

Wir konnten uns alle zusammen drei Tage frei schaufeln und sind nach Südtirol gefahren. Mit dem Stellplatz hatten wir viel Glück, eigentlich hieß es, die mit der schönen Aussicht seien ausgebucht, aber ein kleiner schnuckliger Platz hat sich noch für uns gefunden.

Jetzt haben wir viel Zeit zum Spazieren gehen und zum Fotografieren, da müssen die Mädels natürlich ab und zu wieder ihrem Model-Job nachgehen!

Campingküche – oder besser Campingdiät ;-)

Eigentlich wollte ich mit euch ja in einem Post meine Erfahrungen mit der „Campingküche“ teilen. Wie ihr seht, hab ich mich für eine Ergänzung in der Überschrift entschieden 😉

Oder anders gesagt: ich hatte am Heimweg echt Hunger und konnte keine belegten Brote mehr sehen!

Besonders nicht mehr diese weißen Aufbacksemmeln. Das Problem ist in Schweden, wie vermutlich überall außerhalb von Bayern, dass „dunkles“ Brot meist nur eingefärbt ist, meist auch noch mit Zuckerfarbe, also genau das richtige für mich.
Nimm ich also das weiße, ist zwar sicher auch Zucker drin, aber wenigstens keine extra Portion für die Farbe.
Zugegebenermaßen haben diese weißen Dinger halbwegs geschmeckt, zumindest mit bayrischem Butter (ja, bayrisch der Butter), davon hatte ich genug in meiner Kühlbox 😊

Jetzt gibt es ja wirklich schöne Hochglanz-Camping-Kochbücher, von denen ich auch zwei mein Eigen nennen kann und ich hab daheim durchaus schon mal nette Sachen aus den Büchern nachgekocht.

In der Praxis nur blöd, dass der Campingkocher nur „Verbrennen/Überkochen“ oder „abgeschaltet“ als Einstellung wiedergibt, auch wenn das Spektrum auf dem Drehrad dazwischen andere Möglichkeiten vermuten lässt.

Was kann man mit dieser feinfühligen Einstellung kochen? Richtig, die berühmten Nudeln. In der Suppe, mit Asia Gewürz, mit Tomaten, mit Fisch, mit fertigem Bio-Hühnerfrikassee, als Nudelsalat…

und trotzdem kommen mir die Nudelvarianten inzwischen zu den Ohren raus.

Einmal hab ich mir einen griechischen Salat gemacht

und insgesamt gab‘s viele Kekse und Äpfel. Und trotzdem hab ich mit Sicherheit abgenommen und -Hunger!

Die Schweden verkaufen leider ziemlich wenig Essen zum Mitnehmen an der Straße, zumindest nicht in den kleineren Orten. Davon abgesehen, dass ich ja vieles nicht vertrage. Dachte ich mir auch mal, pfeif drauf, kaufst dir wenigstens mal ein fertiges Sandwich mit Krabbensalat. Nein, nicht vertragen.

Ein fertiges Essen gab‘s dann noch, das ich auch vertragen hab und das auch geschmeckt hat. Am ersten Waldcampingplatz konnte man am Samstag Abend Fleischbällchen mit Pommes bestellen, kamen dort zwar auch nur aus der Fritteuse, waren aber nicht schlecht 😊

Vom einladenden Buffet auf dem Heimreiseschiff hab ich ja schon berichtet…

In Deutschland angekommen hab ich daher nach dem goldenen M Ausschau gehalten und ich musste von Rostock aus eine Stunde fahren, bis ich eins gefunden hab. Ich hab mir dann drei Packerl Pommes bestellt, dachte, ich bin großzügig und kann den Rest ja dann kalt essen. Sind aber gar keine kalt geworden… 😉

Was ich Euch nicht vorenthalten wollte

Auch wenn wir nicht unterwegs sind, werd ich Euch immer wieder ein paar Bilder oder auch Beiträge einstellen, mit Dingen, die ich entweder vergessen hab, aktuell einzustellen oder mit Themen, die mir halt grad so einfallen 🙂

Was ich im Urlaub immer vergessen hab, ist, Euch ein Bild von den patriotischen Straßenschildern einzustellen. Ich finde die Idee ja eigentlich total nett. Sie haben auf allen Landstraßen die Landesfarben 🙂

Ich wart nur drauf, dass mal einer vorschlägt, dass wir die in Bayern weiß/blau färben 😉