Dinner Choices

Ich schulde euch natürlich noch einen Beitrag zum englischen Essen… in unserer letzten Ferienwohnung hing dieses Schild:

Ich mach‘s kurz: in den meisten Fällen hab ich zu Nr. 2 tendiert.

Ich weiß, dass man in London sehr anständig essen kann und sicher auch an ein paar anderen Orten in England.

Wenn man aber jetzt wie wir z.B. gerne Bioprodukte kaufen würde, ist man hier im Supermarkt total aufgeschmissen, in manchem größeren Ort gibt’s mal einen Laden mit überwiegend trockenem Biofutter, also Chips, Cracker, Kaffee etc., weniger Frisches, mal ein Ei, mit viel Glück hab ich ungesalzene(n) Butter bekommen.

Das Pub in unserem ersten Hotel (The White Cliffs in Dover) hat allerdings scheinbar selbst und gut gekocht, leider ging‘s nicht so gut weiter 😉

Ich hab tatsächlich auch nur einmal gekocht (mit was auch???) ja, genau, mit Zutaten, die der Kofferraum noch hergegeben hat.

Immerhin hat sich im ca. vorletzten Ort von Cornwall netter Weise ein Bäcker damit befasst, wie Brot schmecken und aussehen sollte

Danke, liebe St. Ives Bakery, euer Brot hat unseren Urlaub kulinarisch massiv aufgewertet!

Am Abend vorher sah das mangels Alternativen nämlich noch so aus…

Was die Engländer wirklich können, ist Süßkram. Jetzt eß ich ja eigentlich keinen Kristallzucker…das hab ich in den 1,5 Wochen allerdings ehrlicher Weise über Bord geworfen, wenn nichts außer dem Süßkram schmeckt, dann gibt’s halt  Zucker, wenigstens hat das Zeug nicht nur gut ausgesehen sondern auch wirklich geschmeckt 😊

In dem Laden hab ich allerdings den Fehler gemacht, den Jacket Potato zu bestellen (meine Vorsätze mit dem Zucker, ihr wisst schon…). Das Ding war allerdings nicht aus dem Ofen sondern aus der Mikrowelle und m. E. war das Ausgangsprodukt irgendwas mit Schaumstoff, nix mit Kartoffel. Aber vielleicht gehört das hier ja so. Herrle hatte den Kuchen mit Zucker, der war lecker!

Autostrand

Heißt wirklich so – zumindest in Google Maps. Sehr schöne Einrichtung! Da kann man mit dem Auto oder Camper direkt an den Strand fahren und gemütlich Stühle auspacken und Chillen

Oder natürlich noch besser, schwimmen, spazieren gehen und lachen !

Ohhh, nicht mehr schwimmen?

Mal ehrlich Rika, du warst heute schon vieeel schwimmen, das Wasser ist wirklich eiskalt (ich war ja nur mit den Füßen drin…) und du siehst echt müde aus…

Überzeugt? Dann träumt schön!

Altbekannt und schön entspannt…

…der Nordseestrand! Aber der Reihe nach 😊

Die Fähre hat uns gut wieder ans Festland gebracht. Und die Mädels sind einfach total coole Reisesocken. Wir fahren jetzt auf die Fähre, was sagt ihr dazu?

Ist euch egal, wo ihr pennt? Prima!

Hier am Fährhafen hätte es aber noch einen netten Gimmick für euch gegeben, aber dann schau ich mir das mal alleine an:

Vielleicht gibt es ja Hunde, die vor der Überfahrt noch Lust auf Agility haben? Irgendwie ja total süß gemeint, ich frag mich aber trotzdem, ob sich das jemand ausgedacht hat, der selbst einen Hund hat oder nur mal was über Hunde gelesen hat 😉

Diesmal wurden die Mädels übrigens nicht gescannt, ist dem Franzosen egal, ob ich das richtige Vieh bring 😉 und der Typ beim Einchecken fragte so nett, ob ich mit den Hunden schon mal gereist bin? Ich hab ihn ganz irritiert angeschaut und meinte, ja, zumindest hier her auf die Insel?

Wie sonst wären wir wohl dahin gekommen? Gut, hätte sie ja einfliegen lassen können…😉 das hab ich natürlich nicht gesagt. Wie gesagt, der war ja nett. Er hat mir dann noch erklärt, dass ich die Hunde während der Fahrt mit Begleitung einmal besuchen darf. Auch das ist echt nett, aber die hätten schön blöd geschaut, warum ich sie wecke. Wenn hier jemand Beistand braucht, ist das Fraule, die ist nämlich leider nicht so seefest, wie sie es gern wäre. Aber der Ärmelkanal hat‘s gut mit mir gemeint und uns nur minimal geschaukelt.

So, also, wieder rechts fahren. Hirn abschalten, ganz wichtig, sonst fahr ich wieder links. Die zwei Engländer (Pkws) vor mir sind im ersten Kreisverkehr Richtun der weiteren Hafenanleger statt Richtung Autobahn ausgefahren, ich vermute, deren Navi war auch etwas überfordert 😉

Mein Navi war auf dem Weg zur Fähre in Dover auch toll. Es sagte im Kreisverkehr vor dem Hafen „Sie haben Ihr Ziel erreicht“. Nein liebes Navi, ich bin mir sicher, der Check In ist nicht im Kreisverkehr…naja, dreh ich halt so viele Runden, bis ich die richtige Ausfahrt selbst gefunden habe…

In der Autoschlange vor dem Schiff hab ich dann mein Ziel auf dem Kontinent eingegeben und was gibt mir das Navi beharrlich und ohne Alternative vor? Fahren Sie zum Autozug! Hat VW mit denen irgendeinen Deal…? 🤔

Übrigens hab ich bei der Rückfahrt einen schlauen Zettel bekommen, wie viele Meilen wieviele km sind und wie man die Geschwindigkeitsbegrenzungen umrechnet. Prima Idee, hätte ich nur halt auf dem Hinweg brauchen können 😉

Nun ja, und wenn man jetzt so eine Landkarte nimmt, was ich sehr gern tu, und man dann von Dünkirchen aus den Blick so schweifen lässt, sieht man bzw sah ich, dass ja der von uns so geliebte holländische Nordseestrand gar nicht so weit weg ist. Das darf nicht ungenutzt bleiben!

Wir wohnen also jetzt noch über‘s Wochenende in einem niedlichen Kaff namens Vrouwenpolder, bei einer netten Familie in deren wirklich sehr schön und liebevoll umgebauten Garage mit eigenem kleinen Hof/Garten.

Und was machen wir hier? Richtig 😊

Dazu die Sonne genießen, die schönen Eindrücke der Reise verarbeitet und uns langsam ehrlicher Weise auch wieder auf zu Hause freuen 😊

One Last Look at Eden

just stop believing and walk away 🎼-

aus dem gleichnamigen Lied von Europe – ob Joey Tempest das im Urlaub in Cornwall geschrieben hat 😉

Wir jedenfalls haben heute früh noch einmal auf die wunderschöne Bucht runter geschaut, bevor wir uns für sechs Stunden in den Bus gesetzt haben.

Den Mädels war‘s egal.

Die hab ich in den sechs Stunden genau einmal bemerkt, da hab ich sie nämlich mal kurz geweckt und sie über eine Wiese laufen lassen. Ansonsten haben die einfach nur gepennt. Ich finde ja, so ein total müder Hund sieht noch ein bisschen platter, also flacher aus, wie ein nicht ganz so müder Hund, aber vielleicht geht’s nur mir so 😉

Die Fahrt war auch ansonsten entspannt, nur der Autobahnring um London hat mich vor ein paar Herausforderungen gestellt.

Ich hatte mir die Karte so gut eingeprägt, ich muss die M25 nördlich um London rum nehmen und ich hab mir quasi jeden Ort gemerkt, der in der richtigen Richtung lag, man weiß ja nie, welcher auf dem Schild steht. Und die Ansagen vom Navi sind nur in 80% der Fälle hilfreich. Und was war das wirklich einzige, was auf den Schildern stand, um zu entscheiden, ob man quasi „oben“ oder „unten“ die M25 um London fährt?

Heathrow und Gatwick! Gut, ist mir schon klar, dass das die Flughäfen sind, leider hab ich mir nie gemerkt, welcher wo ist. Jetzt weiß ich’s 😊 zum Glück war an der Stelle das Navi hilfreich 😊

dann gab es noch verheißungsvolle Ankündigungen wie „M25 closed J19 toJ21“. January 2019 bis January 2021???

Ok, mir kam dann, dass J für Junction steht. Aber wo sind die??? Zum Glück waren sie in der anderen Richtung 😊 und auch zum Glück hab ich in den 1,5 Wochen rausgefunden, was HGVs sind (heavy goog vehicles), die sollten nach Dover nämlich einen Umweg fahren.

Was „debris“ sind, hab ich erst jetzt mit Hilfe von google rausgefunden, wegen denen sollten wir nämlich langsam fahren. „Debris in road“ Aha, dacht ich mir, vielleicht seh ich welche, dann weiß ich, was es ist? Hab nix gesehen. Das sind „broken or torn peaces of something larger“. Gut, dafür fällt mir jetzt nicht mal ein deutsches Wort ein. Euch?

Schön ist übrigens auch, wenn die nächste Raststätte „4 m“ entfernt ist – 4 Meter? Äh, nein, Meilen, durch die Schreibweise ist das aber auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig!

Das links Fahren war heute also meine kleinste Herausforderung 😉

Jetzt genieß ich noch den letzten Abend in stilvollem englischen Ambiente. Morgen geht’s mit dem Schiff wieder zurück auf den Kontinent. Da gibt’s dann wieder Kilometer statt Meilen, Euro statt Pfund, Meter statt yards, rechts fahren statt links, Zeitumstellung…und meine Stromstecker passen morgen auch wieder- ist schon einiges anders hier auf der Insel 😊

Gerade haben wir noch einen älteren Herrn auf unserem Abendspaziergang getroffen, der hat Rika begrüßt mit „Hello gorgeous“ 😊 sehr nett sind sie schon, die Engländer!

Sandy dogs and salty water

Gleiche Runde wie gestern, die Rika weiß also, wo das Schwimmbecken ist. Das geschulte Auge findet daher auf dem folgenden Bild einen schwimmenden Hund

Ich helf euch ein bisschen

Ah, hallo Rik, ja, ist ja gut, darfst gleich wieder los!

Darfst dich auch panieren

Dann gehen wir aber noch ein bisschen weiter 😊

Das war‘s dann im Wesentlichen von Cornwall. Morgen müssen wir – leider – den Cali packen und wir bleiben dann noch mal eine Nacht in Dover, in dem coolen Hotel, das uns am Anfang schon so gut gefallen hat 😊 am Donnerstag geht’s dann mit der Fähre wieder nach Frankreich.

Die Mäuse müssen jetzt auch erst mal all die schönen Eindrücke verarbeiten

Und ich muss noch ein paar mal das Meer fotografieren 😉

My favourite feature…

My favourite feature in this holiday apartment is….the coin meter!

Ja, ich glaub, so hießen eigentlich diese alten Parkuhren, die man vermutlich aus guten Gründen schon abgeschafft hat. Hier gibt es die zählende Drehscheibe noch und zwar für den Strom!

Es gibt einen Kasten im Gang mit der verheißungsvollen Aufschtift:

Drunter sieht es dann so aus

Also ich würde mich ja durchaus zu den Weibern zählen, die mit technischen Dingen ganz gut klar kommen, aber bei dem Anblick hab ich erst mal nach dem Herrle und seiner Unterstützung gerufen. Eigentlich wäre der erste Impuls gewesen, die Klappe wieder zuzumachen und zu schauen, ob ich auch fünf Tage ohne Strom leben kann. Aber es ist ja alles genau beschrieben…

Drehen, Münze rein stopfen, wieder drehen, bloß keine alten Pfund-Münzen, sonst geht das moderne Ding kaputt und es sind doch fünf Tage ohne Strom.

Soweit so gut, wir haben leider auch nach vier Tagen nicht rausgefunden, ob man Münzen auf Vorrat einwerfen kann. Ich merk keinen Unterschied, ob ich ihm ein oder zwei Pfund verfüttere. Also warten wir jetzt mit dem Nachwerfen, bis das Pfund aufgebraucht ist. Dann geht halt mal abends das Licht aus und du taperst dann im Dunklen mit den angesparten Pfund-Münzen zum Automaten. An dem gibt’s aber – tataa – eine fest installierte Taschenlampe für solche Fälle!

Der Witz an der Sache für uns ist auch, dass ein Pfund locker für 24 Stunden reicht, auch wenn zwei Leute warm duschen… ich weiß nicht, was andere so verbrauchen und ob das Ding zum Stromsparen anregen soll oder den Gast einfach nur vor eine amüsante Herausforderung stellen will 😉

 

Truro und Strand

Heute Vormittag musste unser Herrle wieder Richtung Heimat fahren/fliegen, wir haben ihn nach Truro zum Bahnhof gebracht und das Städtchen ein bisschen erkundet. Sehr nett und erstaunlich gut zum Shoppen, auch wenn das eigentlich gar nicht auf meiner To Do Liste für diesen Urlaub stand 😉 und natürlich gibt’s auch in Truro nette Schilder!

Schön, wenn die Hunde als Feature neben dem WIFI stehen, ich vermute aber, sie haben keine vorrätig, man muss oder darf den Hund also selbst mitbringen!

Mit den Mädels hab ich dann die Strandrunde gedreht, die sie gestern verschlafen haben.

Rika hat tatsächlich eine Stelle gefunden, die tief genug war, um zu schwimmen!

Und hat einem treudoofen schwarzen Labbi Rüden den Ball geklaut…das hat vielleicht gedauert, bis der das gemerkt hat!

Hier schicke ich euch noch ein paar Bilder von meinem Abendspaziergang

Und jetzt fallen wir alle totmüde und total zufrieden ins Bett! Gute Nacht!

Sonn-Tag

Wo sind eigentlich die Mädels?

OK, lassen wir euch mal ein bisschen schlafen und nutzen die Ebbe für einen Spaziergang. Man kann dann am Strand gehen, der bei Flut vollständig überspült ist.

Und zur Abendrunde waren auch die Mäuse wieder wach 😊